ein loderndes Ei, welches von Feuerschwaden umschlossen wird

Ein Roman namens

Das Ei des
Phönix

In der Asche liegt das Schicksal. Im Feuer liegt die Wahrheit.

Ki generiertes Bild von mehrerern Phönixen in einer Reihe

Prolog

Wie alles Begann

In einer Zeit, in der die Dunkelheit über Asturiaz herrscht, erschufen die letzten Phönixe ein mächtiges Ei, bevor sie vom grausamen König und seinen Essentia Obscuras ausgelöscht wurden. Eine uralte Prophezeiung besagt, dass nur der Heiligtümer des Eis die Macht besitzen wird, das Relikt zu finden und die Welt vom Schatten des Königs zu befreien, doch seit Jahrhunderten wartet das Ei verborgen auf seinen wahren Besitzer.
Ki generiertes Bild von Rittern, die gegen Phönixe kämpfen

Kapitel 1

Mutige Leistung

Als die zwölfjährige Guinivera ein verletztes Kaninchen aus den Händen grausamer Dorfkinder rettet, ahnt sie noch nicht, dass dieser Moment ihr Leben verändern wird. Denn während sie versucht, sich gegen die Ungerechtigkeit ihrer Welt zu wehren, wird sie selbst zum Ziel von Spott, Gewalt und Ausgrenzung. Doch Gwen weigert sich, sich weiterhin als Opfer zu sehen, und beginnt mit ihrem Vater ein hartes Training, das sie an ihre Grenzen bringt.

Verkleidet als Junge wagt sie schließlich das Unmögliche: Sie tritt bei den gefürchteten Dorfkämpfen an. Was als Versuch beginnt, sich gegen ihre Peiniger zu behaupten, wird zu dem Moment, in dem Gwen entdeckt, wozu sie wirklich fähig ist. Doch ihr Sieg über Archan ist erst der Anfang – denn niemand ahnt, welches Schicksal bereits auf sie wartet.
Ki generiertes Bild von Guinivera mit flammendem Ei in der hand

Kapitel 2

Die Stunde der Offenbarung

Neun Jahre später hat sich Gwens Leben verändert, doch die Schatten über ihrem Dorf sind dunkler geworden. Unter der grausamen Herrschaft des Königs kämpfen die Menschen ums Überleben, und als ihre Familie gezwungen ist, ihren geliebten Gefährten Tempresto zu verkaufen, weigert sich Gwen, ihr Schicksal einfach hinzunehmen. Auf der Suche nach einer letzten Hoffnung wagt sie sich heimlich in den verbotenen Wald, und stößt dort auf ein Geheimnis, das ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt.

Verfolgt von den tödlichen Schergen des Königs und umgeben von Kreaturen, die nur aus Legenden zu stammen scheinen, entdeckt Gwen eine verborgene Welt voller Magie und vergessener Wahrheiten. Ein uraltes Wesen erkennt in ihr die Erfüllung einer Prophezeiung: Sie ist die Heiligtümerin des Eis. Doch mit dieser Erkenntnis beginnt nicht nur eine Reise voller Gefahren, sondern auch ein Kampf gegen eine Macht, die alles Licht aus der Welt verbannen will.

Die Welt

Asturiaz

Eine Welt, die einen nicht mehr loslässt und zum Träumen einlädt
Ki generiertes Bild von der Landkarte Asturiaz

die Träger des Schicksals

Charaktere

Ki generiertes Bild von dem Hauptcharakter Guinivera. Sie sitzt im Gras und hält das Ei in der Hand.
Guinivera
Gwen ist die Heiligtümerin des Eis und eine begabte Schwertkämpferin, die trotz ihrer Stärke im Kampf eine ruhige, eher besonnene Ausstrahlung hat. Sie steht für Disziplin und Verantwortungsbewusstsein, wirkt nach außen oft kontrolliert und gefasst, trägt innerlich jedoch viele Zweifel und emotionale Konflikte mit sich.

Als enge Freundin von Anrys ist sie loyal und verlässlich und versucht selbst in schwierigen Situationen, das Gute in anderen Menschen zu sehen – auch dann, wenn es ihr nicht leichtfällt. Gerade diese Mischung aus kämpferischer Stärke, innerer Sensibilität und ihrem festen Glauben an das Gute macht sie zu einer vielschichtigen und tiefgründigen Figur.
Ki generiertes Bild von dem Nebencharakter Anrys, der von einer Klippe springt.
Anrys
Der Träger des Dolches ist eine selbstbewusste Person, die Stärke und Entschlossenheit ausstrahlt. Er wirkt hart, direkt und wenig gesprächig, jemand, der eher handelt als lange zu überlegen.

Nach außen hin zeigt er sich sehr „machohaft“ und selbstsicher, doch hinter dieser Fassade verbirgt sich ein überraschend gutes Herz. Er greift nicht grundlos an und schützt oft diejenigen, die sich nicht selbst verteidigen können.

Im Kampf gehört er zu den Besten seiner Art. Mit dem Dolch ist er extrem schnell und präzise, im Umgang mit dem Bogen ruhig und treffsicher. Seine Fähigkeiten machen ihn zu einem gefährlichen Gegner auf jede Distanz.

Sein größter Schwachpunkt ist jedoch seine Impulsivität. Er denkt selten lange nach, bevor er handelt, was ihn unberechenbar macht – sowohl für Feinde als auch manchmal für seine Verbündeten.
Ki generiertes Bild von einem Waldelf, der den Bogen mit Pfeil gespannt hat.
Zeleroy
Der Waldelf stammt aus den tiefen, alten Wäldern seines Volkes und wirkt oft ruhig, wachsam und unnahbar. Er ist eng mit der Natur verbunden und bewegt sich lautlos durch das Unterholz, als wäre er selbst ein Teil des Waldes.

Er hegt eine tiefe Abneigung gegenüber Anrys, die aus einer persönlichen Vorgeschichte stammt und sein Verhalten ihm gegenüber stark prägt. Diese Feindschaft beeinflusst immer wieder seine Entscheidungen und sein Misstrauen.

Im Umgang mit dem Bogen gehört er zu den besten seines Volkes. Seine Schüsse sind präzise, schnell und fast immer tödlich genau, selbst auf große Distanz oder unter schwierigen Bedingungen.

Trotz seiner distanzierten Art hat er eine enge und verlässliche Freundschaft zu Gwen aufgebaut. Diese Verbindung ist eine seiner wenigen stabilen Beziehungen und zeigt eine Seite von ihm, die sonst selten sichtbar wird.

Wesen

Dracoequum
Das Dracoequum ist ein seltenes Fantasywesen, das die Anmut eines Pferdes mit der Kraft eines Drachen vereint. Sein muskulöser Körper wird von schimmernden Schuppen bedeckt, und seine mächtigen Flügel tragen es hoch über Berge und Wälder.

Doch seine größte Stärke ist nicht seine Kraft, sondern sein Wesen. Das Drakoran ist außergewöhnlich loyal und begleitet seine Freunde treu durch jede Herausforderung. Mit seiner tiefen Empathie spürt es die Gefühle anderer und schenkt Mut, Trost und Hoffnung, wenn sie gebraucht werden.

Wer das Vertrauen eines Dracoequums gewinnt, findet einen Freund fürs Leben, einen Beschützer mit einem großen Herzen und einer Seele voller Güte.
Ki generiertes Bild von einem Drachenpferdewesen, welches durch den Wald läuft.
Essentia Obscura
Der Essentia Obscura ist ein gefürchtetes Wesen, halb Mensch, halb Echse. Sein schlanker, schuppenbedeckter Körper, die durchdringenden Augen und seine lautlosen Bewegungen machen ihn zu einem perfekten Jäger. Er wurde von dunklen Mächten ausgesandt, um die Heiligtümerin zu finden und gefangen zu nehmen.

Mit außergewöhnlicher Geduld verfolgt er jede Spur und bewegt sich unbemerkt durch Wälder, Ruinen und vergessene Königreiche. Der Essentia Obscura verlässt sich nicht auf rohe Gewalt allein, sondern auf List, Ausdauer und einen unerschütterlichen Willen, seinen Auftrag zu erfüllen.

Wo sein Schatten auftaucht, wächst die Unruhe, denn nur wenige können seinen jagdähnlichen Instinkten und seiner unerbittlichen Verfolgung entkommen.
Ki generiertes Bild von einem Echsenmenschenwesen in der Kanalisation
Die Sirene
Die Sirene ist ein geheimnisvolles Ungetüm aus den tiefsten Abgründen der Meere. Mit ihrem gewaltigen Körper, den schimmernden Schuppen und ihrer unheimlichen Präsenz gleitet sie lautlos durch die dunklen Gewässer, weit entfernt von der Welt der Menschen.

Sie ist eine mächtige Kreatur der Tiefe, die mit ihrer Stimme die Wellen erzittern lässt und selbst mutige Seefahrer in Angst versetzt. Niemand weiß, was sie in den endlosen Tiefen der Ozeane verbirgt oder welche Geheimnisse sie bewacht.

Wer einer Sirene begegnet, wird niemals vergessen, dass unter der Oberfläche der Meere Kräfte lauern, die älter und mächtiger sind als jedes Königreich.
Ki generiertes Bild von einer Sirene in den Tiefen des Meeres
Bild vom Cover des Buches das Ei des Phönix

Das Ei des Phönix: Ruf des Schicksals

Vor ein paar Tagen lebte Guinivera noch das bescheidene Leben einer jungen Frau. Doch dann stieß sie unverhofft auf ein uraltes magisches Relikt: das Ei des Phönix. In diesem Gegenstand hatten die Phönixe, die einst über das Volk des Lichts herrschten, all ihre Macht manifestiert. Um das Schicksal, das mit dem Ei und der Heiligtümerin verbunden ist, zu erfüllen, muss sie lernen, die magischen Kräfte zu kontrollieren und nicht von den bösen Mächten gefangen zu werden. Völlig überfordert mit der Situation, trifft sie auf den jungen Krieger Anrys, der ihr zur Seite stehen und ihr bei ihrer schwierigen Mission helfen will. Gemeinsam entscheiden sie sich dafür, einen Magier aufzusuchen, der ihr helfen soll, ihre Zauberkräfte zu beherrschen. Und damit nimmt das „Abenteuer“ seinen Lauf.

Foto von der lächelnden Autorin vor beigem Hintergrund

ZUr Autorin

Jennifer West wurde 1998 in Nordrhein-
Westfalen geboren. Von Oktober 2017 bis Anfang 2019 studierte sie 3D Animations-Design in Köln. Nur einen Monat später ging sie für ein halbes Jahr nach London, um bei der renommierten Filmfirma MPC als Groom TD zu arbeiten und anschließend bei einigen großen Filmproduktionen mitzuwirken. Danach erfüllte sie sich ihren Traum und veröffentlichte ihr erstes Buch, bevor sie weiter ihrem Hauptberuf als 3D Artist nachging.
Jennifer West besaß schon immer eine große Leidenschaft für Fantasy und ist ein großer Fan der Harry Potter und Percy Jackson Reihe. Sie inspirierten sie dazu, eine eigene Fantasy-Welt zu erfinden. 2011 kam ihr die Idee zu dem >Ei des Phönix< in einem Traum. Vor zehn Jahren fing sie dann ernsthaft an, die Geschichte rund um die Heiligtümerin des Eis auszuarbeiten und aufzuschreiben.
ein loderndes Ei, welches von Feuerschwaden umschlossen wird